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18.11.2017 : 18:39

Erbschaftssteuer – Schenkungssteuer

Nach dem Tode eines Menschen geht dessen Vermögen – der so genannte Nachlass oder die Erbschaft – vom Erblasser auf die Erben über.

Dieser Vermögensübergang von Todes wegen unterliegt, wie auch sonstige unentgeltliche Eigentums- und Vermögensübertragungen (z.B. Schenkungen unter Lebenden und sog. Zweckzuwendungen), der Erbschafts- und Schenkungssteuer.


Als Erwerb von Todes wegen gilt insbesondere der Erwerb

1. durch Erbanfall auf Grund gesetzlicher, testamentarischer und vertraglicher Erbfolge,
2. durch Vermächtnis oder auf Grund eines geltend gemachten Pflichtteilanspruchs selbst auch Abfindungen für den Verzicht auf einen Pflichtteilanspruch,
3. auf Grund eines Vertrages, den der Erblasser zugunsten seines Ehegatten oder sonstiger Personen für die Übertragung von Versicherungsansprüchen oder Sparguthabenforderungen geschlossen hat.

Besteuert wird der Erwerb des einzelnen Empfängers, nicht das Nachlassvermögen des Erblassers als Ganzes. Bei mehreren Erben hat jeder den ihm zustehenden Bruchteil – seine Erbquote – zu versteuern.