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Die Stiftung Humatia - Bindeglied zwischen Theorie und Praxis
Ziele der Stiftung
Die Stiftung Humatia unterstützt Projekte in Forschung und Lehre aus den Bereichen der Sepulkralkultur – vom Umgang mit dem Tod in der Gesellschaft über die Bestattungskultur bis zur Trauerpsychologie. Zentrales Anliegen ist der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis.
Durch öffentliche Veranstaltungen versucht die Humatia-Stiftung
- zu einer respektvollen, menschenwürdigen Bestattungskultur beizutragen und über die Folgen einer drohenden Entsorgungsmentalität aufzuklären,
- Tod und Trauer durch Enttabuisierung ins Leben zu holen, anstatt sie zu verdrängen,
- das Bewusstsein für die Bestattungskultur als Teil unseres Lebens zu fördern, da der Umgang mit den Verstorbenen Rückschlüsse auf die ethischen Standards einer Gesellschaft zulässt,
- sinnvolle Rituale und Traditionen, die über Jahrhunderte ein hilfreiches Geländer in schwierigen Situationen der Trauer waren, unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Bedürfnislagen neu zu überdenken,
- die Erkenntnisse der Forschungsprojekte zur Sepulkralkultur in den Bereichen Trauerpsychologie, Kunst- und Kulturgeschichte, Ethik, Religion und Trauermusik einem interessierten Publikum zugänglich zu machen,
- zur Auseinandersetzung auch mit dem eigenen Tod beizutragen.