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 Betreff des Beitrags: Wie schnell fällt man in das "Loch"
BeitragVerfasst: 26.05.2007, 16:21 
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Registriert: 26.05.2007, 15:57
Beiträge: 1
Wohnort: Friedrichshafen
Hallo,
es ist jetzt genau eine Woche her seit mein Freund einen Verkehrsunfall hatte und einen Tag danach gestorben ist.
Gestern war die Trauerfeier.
Während der ganzen Zeit bei Ihm im Krankenhaus war ich schockiert, habe geweint, war am Boden zerstört. Die letzten Tage habe bin ich zwar sehr traurig, einsam und alleine ohne Ihn und halte es zu Hause auch nicht richtig aus.
Ich habe irgendwie das Gefühl dass dies erst der "Anfang" der Phase sein wird in der es mir nicht gut geht. Was ich mich immer Frage ist ob es besser sein wird so richtig traurig zu Hause zu sein um besser damit fertig zu werden, oder lieber innerhalb kurzer Zeit auch einmal ausgehen um auf andere Gedanken zu kommen.
Wie sehr wird es mich noch nach unten ziehen, und was darf ich tun damit es mir wieder besser geht.

_________________
Ich bin jetzt gerade 32 Jahre alt. Am 18.05.2007 ist mein Freund gestorben nach einen Verkehrsunfall. Es ist genau an seinem 33. Geburtstag passiert. Wir waren fast neun Jahre lang zusammen.


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BeitragVerfasst: 02.06.2007, 08:25 
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Registriert: 11.01.2007, 14:32
Beiträge: 8
Wohnort: Ibbenbüren
Stefan, das ist so hart, nach neun Jahren den Freund zu verlieren. (den Liebsten?). Das tut mir so leid für Dich.

Wenn du fragst, ob du lieber alleine zu Hause bleiben oder schon ausgehen sollst: Hast du vielleicht auch ein wenig Angst, alleine zu Hause zu sein? Das könnte ich verstehen.

Wenn man trauert, ist sowieso nichts "normal" und normale Regeln gibt es da nicht. Also tu, was immer dir gerade gut tun würde. Heute so, morgen so. Wenn du dazu in Stimmung bist, geh aus und versuche, den Tod zu verdrängen, lenke Dich ab. Und wenn du lieber zuhause bleiben willst, um zu weinen, dann tu das.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, mit deiner Trauer fertig zu werdenl

_________________
Der Tod ist nicht das Ende. Hoffentlich!


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BeitragVerfasst: 12.06.2007, 09:29 
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Registriert: 14.01.2007, 18:40
Beiträge: 5
Wohnort: Oldenburg
Hallo Stefan, es wird dich noch sehr nach unten ziehen, denn du warst ja 9 jahre mit ihm zusammen und hast ihn wohl sehr geliebt. Und du hast Recht, dass ist wohl erst der Anfang von der Zeit, in der es dir wirklich nicht gut gehen wird. Ich kenne das.

Was du machen kannst, damit es dir dann wieder besser geht ist: etwas [b]machen[/b] - egal was. Das ist wohl die beste Medizin, aktiv sein, etwas tun - das sol jetzt nicht heißen, etwas unternehmen! Aber auf keinen Fall zuhause herumsitzen,dann kommen nur trübsinnige Gedanken.

Kopf hoch! Wir denken an Dich !


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BeitragVerfasst: 13.06.2007, 13:59 
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Beiträge: 14
Wohnort: Rheinberg
Ich kann Herbstmilch nur recht geben: das kommt alles noch und das beste, was du für dich tun kannst, ist egal was zu tun: du solltest gucken, dass du [b]dich ein wenig umsorgs[/b]t: mach das, was du schon immer machen wolltest. geh dreimal am tag ins kino, bleibe von morgens bis abends im schwimmbad, fahre für eine woche ins deutsche museum nach münchen, aber mach irgendwas, damit du den tod und die trauer verarbeiten kannst.

Wohlgemerkt, das soll [b]kein Weglaufen[/b] sein: aber ein aktiv werden.


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BeitragVerfasst: 02.07.2007, 16:54 
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Beiträge: 4
Wohnort: Baden-Würtemberg
Mein Beileid Stefan... aber ich schließe mich den Vorrednern an. Du darfst natürlich alles tun, damit es dir wieder besser geht. Denn genau das ist es was dir dein Freund geraten hätte: "schau das du wieder glücklich sein kannst". Kopf hoch!
Liebe grüße vom Lebemann :wink:


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BeitragVerfasst: 02.07.2007, 18:38 
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Beiträge: 14
Wohnort: Berlin
Ach Du Armer, das ist eine so schreckliche Zeit für Dich, ich weiß das. Mein Rat ist, sieh zu, dass Du gnädig mit Dir selbst bist: Also lass alles zu, was Du denkst, fühlst und willst. Hab Geduld mit Dir, und wenn es ganz hart kommt, dann lenke Dich ab!


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BeitragVerfasst: 23.01.2008, 13:06 
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Also ich finde du solltest eine gesudne Mischung finden. Nimm dir zeit trauer aber geh auch mit freunden aus und beschäftige dich.

Ist eine harte Zeit aber du wirst das schon überstehen


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BeitragVerfasst: 23.01.2008, 16:18 
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Ich denke auch das du da einen Mittelweg finden solltest. Man muss trauern..um es verarbeiten zu können. Um aber auf lange sicht klarer denken zu können musst du dich ablenken, wenn du nur den ganzen Tag zu hause bist und darüber nachdenkst wirst du wahnsinnig.

Alles gute


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BeitragVerfasst: 24.01.2008, 11:32 
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Beiträge: 39
Das wahnsinnig werden kann ich bestätigen.. wenn man da kein Fernseher oder ähnliches ablenkungswerkzeug hat dann wirds hart. Aber beim Fernsehn ist es schon schwer.. am besten irgentwas handwerkliches machen.. mit Holz oder sich ein Modellbausatz besorgen das dürfte reichen zum ablenken.

gruß Andi


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BeitragVerfasst: 25.01.2008, 09:36 
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Beiträge: 21
DAs tut mir sehr leid wirklich aber ich finde du solltest nicht alleine zuhause sitzen und versuchen damit klar zu kommen das wirs du denke ich nicht schaffen das würde immer schlimmer werden deswegen würde ich dir raten geh raus komm auf andere gedanken so kommst du besser dann mit der Situation klar.


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BeitragVerfasst: 25.01.2008, 09:41 
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Beiträge: 20
Andi hat geschrieben:
Das wahnsinnig werden kann ich bestätigen.. wenn man da kein Fernseher oder ähnliches ablenkungswerkzeug hat dann wirds hart. Aber beim Fernsehn ist es schon schwer.. am besten irgentwas handwerkliches machen.. mit Holz oder sich ein Modellbausatz besorgen das dürfte reichen zum ablenken.

gruß Andi


Ja so ein Fernseher wird dann meist nur angestarrt, aber man denkt an was ganz anderes. Am besten ist es wirklich was mit Freunden zu machen, wegzugehen - andere Umgebung halt.


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BeitragVerfasst: 25.01.2008, 13:45 
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Beiträge: 20
Jeder Anfang hat auch ein Ende.
auch deine Schmerzen und all dein Leid, wird enden, das ist allerdings nur eine Frage der Zeit.
Wie ich sehe hast du diesen Beitrag am 26.05.07 verfasst und bislang sind nun einige Monate vergangen. Ich hoffe dir geht es inzwischen besser.

Alles Gute.


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