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Meine große Liebe
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Autor:  Junimond [ 13.08.2007, 12:17 ]
Betreff des Beitrags:  Meine große Liebe

Meine große Liebe

Als Du zu mir kamst,
fing ich erst an zu leben.
Als Du bei mir warst,
hast Du mir viel gegeben.

Nun bist Du fort,
die Welt ist öd und leer.
Du musstest von mir gehen,
ich sehe Dich nie mehr.
Du warst mein zweiter Teil,
mein Leben ist nun leer.

Kein Lachen, keine Sonne mehr
Erfüllt nun meinen Tag.
Kein Mensch, der mich begrüßt.
Der weiß, was ich so mag.

Und trotzdem lebe ich,
durchwandre meine Tage.
Und Traurigkeit und Zuversicht.
Sie halten sich die Waage.

Dein Leben hier auf dieser Welt
War schwer, doch eines weiß ich:

Du bliebst Du selbst nach langem Kampf,
kannst ausruhn nun und leidest nicht.

Dein Stern am Himmel leuchtet mir,
wenn dunkel ist die Nacht.
Dein Lächeln seh ich immer noch
Mut hast Du mir gemacht.


(c) Sabine P.

Autor:  einpappa [ 20.08.2007, 08:06 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich wünschte ich könnte auch so das sagen was ich eingentlich denke. Das klingt irgendwie gut und vertraut aber das kann eben nicht jeder. Die Woche hat angefangen undich schleppe mich nur dahin, mnanchmal denke ich, ich habe überhaupt keine Kraft mehr zu gehen, schon das aufstehen, also schon mich zu bewegen fällt mir unendlich schwer und ist ein Qual.

Autor:  Junimond [ 25.08.2007, 09:55 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo einpappa,

das kann ich verstehen. ALLES fällt einem schwer und kostet unglaubliche Kraft. Es gibt Psychologen, die sich auf Trauerbegleitung spezialisiert haben. Vielleicht kannst Du Dir da Hilfe holen?
Und das Gedicht war morgens in meinem Kopf, als ich aufgewacht bin. Ich musste es nur noch aufschreiben. Ich habe sowas früher mal, vor mehr als 35 Jahren gemacht, danach nie wieder, bis jetzt...

Ich habe noch ein Gedicht geschrieben, das setze ich hier mal für Dich rein:

Es ist so kalt

Es ist so kalt nun ohne Dich
Die Sonne wärmt nicht mehr
In meinen Tagen fehlt das Licht
Die Träume sind so leer.

Wenn einer geht, dann bleibt ein Loch
So geht es doch uns allen.
Die bleiben müssen, leiden doch
Und glauben tief zu fallen.

Kein Lachen, keine Liebe mehr
Auch Hoffnung nicht, nur Trauer.
Der Mut und Fröhlichkeit sind fort.
Um mich steht eine Mauer.

Das Weinen, es befreit mich nicht.
Es löscht nicht meinen Schmerz.
Und täglich die Erinnerung
Sie bricht mir fast das Herz.

Die Nacht ist dunkel, endlos lang,
Dunkel sind meine Tage.
Wann endet diese Hölle bloß?
Nur diese eine Frage...

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