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 Betreff des Beitrags: Bald hätte mein Sohn Geburtstag!!!
BeitragVerfasst: 04.01.2007, 10:59 
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Es ist vier Jahre her, bald hätte mein Sohn Geburtstag, am 08. Januar, und ich weiß nicht, wie ich das aushalten soll. Immer wenn meine Kollegin ihre Kinder erwähnt, möchte ich am liebsten davonlaufen. Oder mir die Haare raufen und schreien schreien schreeeeiiiieen! Zugegeben, ich bemitleide mich dann selbst, das weiß ich, aber was soll machen, mir fällt nichts ein, wie ich diese Situation einigermaßen "angenehm" überstehen könnte. :?:


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BeitragVerfasst: 04.01.2007, 14:49 
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Hallo Ehepaar

Früher warst du doch mal selber Kind, wie wäre es dann wenn du zu deinen Eltern fährst, wenn es möglich ist.

Verbring denn 8.Januar ganz allein mit deiner Familie, du wirst es dann sicher schaffen.

In deiner Familie haben bestimmt einige Kinder, wie wäre es denn wenn du mit einem von dem Kind was unternimmst?

LG
Nils


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BeitragVerfasst: 04.01.2007, 15:35 
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Ich denke zwar auch, dass Nils recht hat, aber ich kann auch verstehen, was daran so schwierig ist. Manchmal kommt es eben durch, dass man junge Menschen sieht, die sich freuen, herumalbern usw. und dann denkt man: und warum nicht mein Kind auch? Warum ist das Leben meines Kindes vorbei - und die hier sind so fröhlich? Es ist ja nicht so, dass man es den anderen nicht gönnt, ganz im Gegenteil. Sie sollen sich freuen und glücklich aufwachsen und ein langes Leben haben.

Diese Situationen sind zum verzweifeln.


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 Betreff des Beitrags: Der Tod
BeitragVerfasst: 04.01.2007, 16:46 
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ist ein Teil des Lebens. Tot sein heisst nicht, nicht mehr zu existieren. Wie bei allem in der Natur verändert sich durch den Tod die Form des Seins.
Überlege Dir wie Dein Sohn weiterleben könnte in einer anderen Seinsform und versuche dort mit ihm Kontakt aufzunehmen

_________________
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.01.2007, 20:03 
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Ich weiß es ist hart; aber es zählt nur eines: immer wieder aufstehen und weitergehen, nicht am Boden liegen bleiben, wenn man gefallen ist. Wenn Dein Sohn morgen Geburtstag hat, dann tue irgendetwas rituelles: zünde eine Kerze an, sprich ein Gebet oder einen anderen Spruch, oder - das hat mir in meiner Trauer geholfen: Schreibe einen Brief an ihn. Aber nimm Dir vor, nur eine Seite zu schreiben, sonst verzettelst Du Dich!


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 Betreff des Beitrags: Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.01.2007, 18:21 
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Beiträge: 14
Schenke doch deinem Sohn ein Tagebuch, in dem Du immer wieder schreibst was Du im täglich sagen willst.
Wer weiss, vielleicht kannst Du so die Brücke zu ihm bauen und einen Platz in einer gemeinsmanen Welt schaffen

_________________
Wenn alle Untreu werde so bleibe ich doch noch treu, das Dankbarkeit auf Erden nicht ganz ausgestorben sei.
Novalis
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.01.2007, 14:41 
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Beiträge: 8
Wohnort: Ibbenbüren
Hallo Ehepaar!

Alles klar? Wie ist es gelaufen?

Hoffentlich hast Du (habt Ihr) den Tag gut überstanden.

_________________
Der Tod ist nicht das Ende. Hoffentlich!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14.01.2007, 00:43 
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Wohnort: Luzern
Klar ist schon sehr gut, erträglich würde auch schon reichen

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14.01.2007, 12:31 
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Registriert: 03.01.2007, 16:59
Beiträge: 14
Vielen Dank für Eure Beiträge. Antoine hatte Recht: Erträglich war es. Ich habe einen Brief geschrieben, mit viel Tränen und erstaunlicherweise auch Wut im Bauch. Wut auf ihn, mich auf die ganze Welt und das Leben und überhaupt. Und dann kamen abends Freunde, unangemeldet und haben ein Geschenk mitgebracht. Einen CD von Nena, die er so gerne gehört hat. Das war so wahnsinnig gut und anstrengend und einfach: unbeschreiblich.

So haben wir den Abend verbracht und für den nächsten Geburtstag haben wir ein Treffen mit noch mehr Freunden vereinbart. Jetzt macht mir der nächste Geburtstag nicht mehr so viel Angst.

Ach Leute, es ist schon anstrengend!


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